“Strom – stream – magra” Vernissage

Das EmpArtolution-Projekt “Strom – stream – magra” steuert auf seinen Höhepunkt zu – heute um 18 Uhr ist die Vernissage des Kunst- und Residenzprojekts mit jungen deutschen und ägyptischen Künstlern, die zwei Wochen lang im Künstlerforum Bonn und in der Fabrik 45 gemeinsam im interkulturellen Austausch an der zweiteiligen Ausstellung gearbeitet haben. Was dabei herausgekommen ist, kann man heute zunächst im Künstlerforum erleben, um im Anschluss in der Fabrik 45 den Erfolg des Projekts gemeinsam mit den Künstlern und dem Team des EmpArtolution Projekts feiern. Die jeweils fünf Künstlerinnen und Künstler aus Ägypten und Deutschland haben ihre unterschiedlichen Stilrichtungen in das Projekt eingebracht – Malerei, Installation, Video, Karikatur, Performance. Gemeinsam ist ihnen die künstlerische Beschäftigung mit politisch-gesellschaftlichen Themen und aktuellen Diskursen ihrer verschiedenen Kulturräume. Man darf auf interessante Unterschiede und überraschende Gemeinsamkeiten gespannt sein und hat sicherlich Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

strom2Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr geht es dann bei einem Symposium im Künstlerforum unter Leitung der Kuratorin für arabische Kunst, Karin Adrian von Roques, um die Freiheit der Kunst, ein Thema, das im Spannungsfeld des arabischen Frühlings besonders für die ägyptischen Künstler von hoher Aktualität ist. Am Donnerstagabend um 19 Uhr wird das Thema “Kunst und ägyptische Revolution” bei einem Filmabend mit anschließender Diskussion mit dem beteiligten Künstler Almado Alfadni weiter vertieft.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai immer dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Besonders freuen wir uns, dass auch im Rahmen des Kirschblütenfestes am 23. April ab 16 Uhr Führungen an beiden Ausstellungsorten angeboten werden.

Weitere Informationen zum Projekt und den beteiligten Künstlern gibt es auf der Webseite www.empartolution.org

Frauke

Die gebürtige Brilonerin verschlug es vor über zehn Jahren nach Stationen in Australien und Leipzig dorthin, wo sie eigentlich nie hin wollte - ins Rheinland. Und auch nach dem Studium kam die Kulturwissenschaftlerin hier nicht mehr weg. Rückblickend wohl ein Wink des Schicksals, denn inzwischen kann sie sich keinen besseren Ort zum Leben mehr vorstellen als die Bonner Altstadt mit seinen liebenswerten Menschen und Geschichten und dem besonderen Flair. Sauerländerin mit Leib und Seele bleibt sie trotzdem, denn das eine schließt das andere ja nicht aus!

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