Spendenaktion für Nepal – Meine Altstadt hilft

Neun Tage ist das verheerende Erdbeben in Nepal nun her, Schätzungen der nepalesischen Regierung zufolge verloren etwa 10.000 Menschen am 25. April und an den darauffolgenden Tagen Ihr Leben. Die Medien sind in der Berichterstattung inzwischen dazu übergegangen, den Stand der toten und vermissten Ausländer durchzugeben – zum Leid der Einwohner Nepals scheint alles gesagt. Bahnstreik, NSA-Skandal und ein royales Töchterchen verdrängen die Bilder der zerstörten Dörfer und Kulturdenkmäler. Neun Tage sind eine lange Zeit im Nachrichtengeschäft. Dankbarerweise helfen deutsche Ärzte- und Rettungsteams vor Ort und viele Spenden kommen schon aus Deutschland im Krisengebiet an.

Sascha Kraemer, ein junger Fotograf aus der Bonner Altstadt, war seit 2009 drei Mal in Nepal und hat dort auf seinen Reisen viele Freunde gefunden – zum Beispiel Binaya, der in dem kleinen Dorf Sunkhani Nuwakot lebt und Sascha als Bergführer zum Basecamp des Mount Everest geführt hat. Binaya und die anderen Einwohner des Dorfes haben praktisch alles verloren, das Dorf gleicht einem Trümmerfeld, Binayas Haus ist komplett zerstört.

Ich möchte mit dieser Aktion meinen Freund Binaya Panday und sein Dorf unterstützen. Auch Binaya und seine Familie haben alles verloren. Binaya ist Bergführer und hat mich auf einer meiner Reisen nach Nepal zum Everest Basecamp geführt. Unterhalb findet ihr Fotos von seinem Haus bzw. was davon übrig ist. Sascha Kraemer

Bildschirmfoto-2015-05-04-um-13.37.39Daher hat Sascha eine Spendenaktion für Binaya und sein Dorf ins Leben gerufen – für eine Spende von € 5,- stellt Sascha eines seiner tollen Fotos von seinen Reisen durch den Himalaya zur freien Nutzung zur Verfügung, für € 20,- kann man alle Fotos in hoher Auflösung nutzen. Sascha macht auf seiner Webseite transparent, wie viel Geld schon zusammen gekommen ist und wird hoffentlich nach seiner nächsten Reise nach Nepal berichten können, dass das Geld einen großen Beitrag zum Wiederaufbau des Dorfes leisten konnte.

Es wäre doch toll, wenn auch die Bonner Altstadt helfen könnte, dass Binaya und seine Nachbarn ihre Häuser wieder aufbauen und so schnell, wie es in einer solchen Situation möglich ist, wieder ein normales Leben führen können.

Fotos für die Erdbebenopfer in Nepal – hier klicken für die Spendenaktion!

Frauke

Die gebürtige Brilonerin verschlug es vor über zehn Jahren nach Stationen in Australien und Leipzig dorthin, wo sie eigentlich nie hin wollte - ins Rheinland. Und auch nach dem Studium kam die Kulturwissenschaftlerin hier nicht mehr weg. Rückblickend wohl ein Wink des Schicksals, denn inzwischen kann sie sich keinen besseren Ort zum Leben mehr vorstellen als die Bonner Altstadt mit seinen liebenswerten Menschen und Geschichten und dem besonderen Flair. Sauerländerin mit Leib und Seele bleibt sie trotzdem, denn das eine schließt das andere ja nicht aus!

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