Ideenbörse zur Folgenutzung des Frankenbades am Freitag, den 31. März

Im Zuge des am 22. September 2016 beschlossenen Bäderkonzepts ist die langfristige Schließung des Schwimmbetriebs im Frankenbad zugunsten des geplanten Bäderneubaus im Wasserland vorgesehen. Unabhängig von der im Augenblick stattfindenden Diskussion und dem Bürgerentscheid zur Schließung des Kurfürstenbades setzen sich die Freundinnen und Freunde des Frankenbades e.V. für eine Folgenutzung des Frankenbades zum Wohle der Allgemeinheit ein.

Der Verein hat im letzten Jahr erfolgreich für ein kooperatives Werkstattverfahren mit umfassender Bürgerbeteiligung zur Findung einer Folgenutzung für das Frankenbad gekämpft. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind für 2017 eingestellt.

Die Ideenbörse am Freitag ist für den Verein der erste Schritt, Wünsche und Vorstellungen von Anwohnern und Freunden des Baudenkmal-Ensembles Frankenbad mit Frankenbadplatz konstruktiv in die geplante Bürgerwerkstatt einzubringen.

Die Ideenbörse ist offen für alle, denen Frankenbad und Frankenbadplatz am Herzen liegen und die sich mit ihren Interessen und Ideen in die zukünftige Entwicklung von Bad und Platz einbringen möchten. Wer nicht von Anfang an dabei sein kann, kann jederzeit noch nachträglich dazu stoßen. Die Veranstaltung findet im Pfarrsaal St. Marien statt.

Zur Einstimmung auf die Ideenbörse startet am Freitag, den 31. März um 15.00 Uhr eine kunsthistorische Führung durch das Frankenbad mit Dr. Martin Bredenbeck, Werkstatt Baukultur.

Wir wollen in viele Richtungen denken und heißen jeden willkommen, der sich für die Zukunft von Frankenbad und -platz als Ort für Begegnung und Austausch für alle Kulturen und Generationen engagieren möchte!

Programm

15.00 – 16.00 Uhr Führung durchs Frankenbad mit Dr. Martin Bredenbeck (Werkstatt Baukultur)
Treffpunkt: Frankenbadplatz

16.00 – 16.30 Uhr Ausstellung „Alte Bäder, neue Nutzungen – Inspirationen aus anderen Städten“, dazu Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal St. Marien

16.30 – 17.15 Uhr Warm-up und Informationen zum aktuellen Stand

17.15 – 18.15 Uhr Ideenphase I: Arbeit in Kleingruppen
Was ist wichtig für die zukünftige Nutzung von Frankenbad und –Platz? Was sollte auf keinen Fall passieren? Welche konkreten Ideen gibt es?

18.15 – 18.40 Uhr Ausstellung und Priorisierung der Ideen aus Phase I,
anschließend Pause

18.45 – 19.30 Uhr Ideenphase 2: Open Space / Vertiefung ausgewählter Ideen

19.30 Uhr Abschluss

Info
Die Freundinnen und Freunde des Frankenbades e.V. (i.G.) sind ein im September 2016 gegründeter Verein von Anwohnern, Altstädtern und Freunden des Frankenbades in der Bonner Altstadt. Der Verein setzt für den dauerhaften Erhalt und die Sanierung des Baudenkmal-Ensembles Frankenbad mit Frankenbadplatzes und für die weitere Nutzung durch die Allgemeinheit ein.

Torsten

Geboren in Bonn und aufgewachsen in Bonn und Italien tingelte der Autor durch die Welt, lebte in Frankreich, Kanada, den Niederlanden, Köln und Berlin und kehrte 2003 mit viel Heimweh zurück in seine wunderschöne Heimatstadt. Inmitten einer großen Patchworkfamilie mit zwei wundervollen Kindern kümmert er sich um Meine-Altstadt-Bonn.de. Wenn er nicht skifahren ist...

2 Kommentare

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  • Irre! Die “Freundinnen und Freunde” des Frankenbades setzen sich für die Schließung ihres eigenen Stadtteilbades ein. Darauf muss man erst einmal kommen. Kultur, Cafe und Co. könnt Ihr doch alles auch mit Schwimmbad auf dem Frankenbadvorplatz haben. Warum also das Stadtteilbad schließen und nicht für dessen Erhalt kämpfen? Wäre doch der sicherste Weg zum Erhalt auch des Vorplatzes. Für mich scheint es hier ganz andere parteipolitische oder sonstige Interessen im Hintergrund zur geben, die nicht offen kommuniziert werden.

    • Lieber Herr Bergfeld,

      ich weiß ja, daß ihnen Populismus liegt. Aber lassen sie doch bitte ihre wilden Spekulationen im stillen Kämmerlein. Der Verein der Frankenbadfreunde hat auf seinen Webseiten eine weitreichende Begründung für seine Haltung veröffentlicht. Vielleicht informieren sie sich erstmal dort, statt hier wieder einmal populistische Standpunkte und vor allem Verschwörungstheorien zu verbreiten.

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