Das vielfältige Einheitswochenende in der Bonner Altstadt

Morgen jährt sich die deutsche Einheit zum 25. Mal und der Feiertag, obwohl er arbeitgeberfreundlich aufs Wochenende fällt, sorgt für jede Menge Parties an diesem schönen ersten Oktoberwochenende!

Newcomernacht im Kult41

newcomerHeute Abend präsentieren die diesjährigen Teilnehmer des Bandcoaching der Musikstation ihr Können bei der großen Newcomernacht im Kult41. Die Bands erhielten in den letzten Wochen Theorie- und Praxistraining: Unterstützung beim Songwriting, Tipps zur Band-PR und Grundsätzliches zum Musikbusiness, außerdem Termine im Proberaum, um an den Songs zu feilen, Fotoshooting für professionelle Bandfotos, Videodreh und als Finale den Auftritt bei der großen Newcomernacht! In diesem Jahr haben sich drei junge Bands die begehrten Plätze beim Bandcoaching gesichert: Louder than Wolves aus dem Kölner Raum lassen sich für ihre Musik von Donots, Arctic Monkey oder den Foo Fighters inspirieren und bringen dementsprechend energiegeladenen Alternative Rock auf die Bühne. Talk about Tomorrow aus Andernach zeigen, dass Pop-Punk a la Blink 182 und Sum 41 immer noch abgeht und passen so wohl wunderbar auf die Bühne des Kult. Die dritten im Bunde sind PIK ASS aus Bonn. Die Jungs haben schon im zarten Alter von 12 Jahren begonnen, gemeinsam Musik zu machen.  Inzwischen sind sie volljährig und zeigen mit deutschen Texten und viel Punk, dass sie noch einiges vorhaben!

cosmic radio

Cosmic Radio, Bonn Better Know & die Rinne

Wer danach noch nicht genug hat, hat mal wieder die Qual der Wahl: Cosmic Radio im Maya lädt zu einer Reise um die Welt: Global Bass, Reggae, Dancehall zu Afrobeat und elektronischen Klängen – wer da nicht tanzt, ist selbst schuld! Basslastig wird es auch in der N8Lounge: Die Jungs von Bonn Better Know treiben ja nun schon seit einiger Zeit ihr grandioses Unwesen in Bonn, diesmal bekommen sie dabei mit PENELOPE Unterstützung aus einer der beiden verbotenen Städte.

Und pssst: man munkelt, dass auch in der geheimsten aller geheimen Locations heute Nacht wieder in die Einheit getanzt wird!

bbk penelopeAm Samstag kann man dann erstmal in Ruhe die Sonne und den Feiertag genießen: etwa beim Frühstück in einem der schönen Cafés der Altstadt oder am Café-Roller am Frankenbadplatz, denn so langsam aber sicher nähert sich die Draußen-Saison dem Ende!

Ausklang mit “Klang der Kulturen” im La Victoria am Sonntagabend

Alternativ kann man auch mal wieder im Haus der Geschichte vorbeischauen. Dort ist anlässlich des Tags der Deutschen Einheit das große Museumsfest mit Begleitungen durch die neue Wechselausstellung “Unter Druck! Medien und Politik” und einer Comic- Lesung von Simon Schwartz, der mit seinem Comicdebut “drüben” schon für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war. Von 11-17 Uhr können Besucher unter dem Stichwort “Meine Einheit” ihre Geschichten zur deutschen Wiedervereinigung erzählen, für Kinder werden Mal- und Bastelaktionen und eine Mitmachrallye durchs Museum angeboten. Und ab 18 Uhr gibt Marcel Brell ein Clubkonzert im großen Saal des Museums. Das ganze Programm kann man auf der Webseite des Museums einsehen.

politikAbends kann man dann in der Altstadt aus der Zeit tanzen: Trashtunes im Nyx oder lieber die 2000er Party in der Bar Ludwig? Tanzbar, poppig und ein bisschen geschmacklos wird es sicher in beiden Locations!

Ganz besonders gespannt sind wir dieses Wochenende auf das Sonntagskonzert im Café la Victoria. Die neue Reihe “Klang der Kulturen” möchte bei Improvisationskonzerten Musiker zum spontanen Jam zusammenbringen und so unerwartete, spannende und vor allem internationale Klangwelten bauen. Beim Auftakt sind fünf Musiker dabei, um das Eis zu brechen – darunter der großartige Leif Bräutigam an der Gitarre, der in der letzten Zeit mit der amerikanischen Hiphop-Künstlerin Akua Naru weltweit auf Tour war. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit dir, Leif!

Und hier noch der Link zum Überblick in unserem Eventkalender.

Frauke

Die gebürtige Brilonerin verschlug es vor über zehn Jahren nach Stationen in Australien und Leipzig dorthin, wo sie eigentlich nie hin wollte - ins Rheinland. Und auch nach dem Studium kam die Kulturwissenschaftlerin hier nicht mehr weg. Rückblickend wohl ein Wink des Schicksals, denn inzwischen kann sie sich keinen besseren Ort zum Leben mehr vorstellen als die Bonner Altstadt mit seinen liebenswerten Menschen und Geschichten und dem besonderen Flair. Sauerländerin mit Leib und Seele bleibt sie trotzdem, denn das eine schließt das andere ja nicht aus!

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