1. Mai in der Bonner Altstadt

Impressionen vom 1. Mai

Der 1. Mai stand wieder ganz im Zeichen der linkspolitischen Gruppierungen Bonns, die sich auf dem Schulhof der Marienschule sowie dem Frankenbadplatz ein Stelldichein gaben.

Warum an der Marienschule zum Teil deutlich Antiisraelische und in Ansätzen auch Antisemitische Reden und Beiträge zu hören waren, irritierte dann auch einige Anwesende und wurde in einem Redebeitrag der jungen Linken auf dem Frankenbad dankenswerterweise auch deutlich kritisiert. Und in welchem Zusammenhang Israel mit dem 1. Mai steht, bleibt wohl das Geheimnis der Veranstalter des Internationalistischen Festes an der Marienschule.

Torsten

Geboren in Bonn und aufgewachsen in Bonn und Italien tingelte der Autor durch die Welt, lebte in Frankreich, Kanada, den Niederlanden, Köln und Berlin und kehrte 2003 mit viel Heimweh zurück in seine wunderschöne Heimatstadt. Inmitten einer großen Patchworkfamilie mit zwei wundervollen Kindern kümmert er sich um Meine-Altstadt-Bonn.de. Wenn er nicht skifahren ist...

10 Kommentare

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  • Hallo lieber Torsten,

    zunächst einmal: Danke für die schönen Fotos und den wirklich guten Text! Leider haben sich ein paar Leute auf den Fotos entdeckt und fühlen sich sehr unwohl bei dem Gedanken, gesichtlich im Internet erkennbar zu sein. Einige der Leute haben nicht einmal bei Facebook Fotos von sich, wenn sie es denn überhaupt nutzen. Wäre es vielleicht möglich, dass du die Gesichter verpixelst? Gerne teile ich die Nummer der Fotos mit.

    Vielen dank und viele Grüße
    Benjamin.

  • Hallo Benjamin, ich verstehe und kann auch das “Unwohlsein” zum Teil nachempfinden. Als Journalist kann ich jedoch nicht jedem Wunsch auf Verpixelung in diesem Zusammenhang nachkommen. In diesem Falle regelt das § 23 KunstUrhG Artikel 1 und 3. Ich hoffe auf euer Verständnis für unsere Ausübung der Pressefreiheit.

    Als Privatperson frage ich mich allerdings, wieso jemand zu einer Demonstration geht, wenn er nicht in der Öffentlichkeit für seine Sache erkennbar einstehen will oder kann.

  • Hallo Torsten,
    auch in Bonn kam es in der Vergangenheit immer mal wieder zu gewalttätigen Angriffen auf “politische Gegner”. Das ist nur einer von mehreren Gründen, weshalb viele Menschen nicht auf solchen hochauflösenden Fotos im Internet zu sehen sein wollen. Wäre nett, wenn du dir das nochmal überlegen könntest.

    Liebe Grüße

  • Lieber Torsten,

    antiisraelische – geschweige denn antisemitische – Klänge habe ich auf dem Schulhof nicht hören können. Abgesehen von einem Haufen (spät-)pubertierenden Antideutschen, der zwar gerne solche Aussagen provoziert hätte und es deshalb zu leichten Anfeindungen kam, verlief der erste Mai in gewohnter Tradition. Von daher bitte ich dich, diese fragwürdige Behauptung noch einmal zu überdenken.

    • Lieber Alex, auf der Bühne wurden ganz klar antiisraelische Aussagen getroffen, welche im Chor von den Menschen vor der Bühne mit skandiert wurden.

      • hallo torsten,

        ich muss mich der frage nach den antisemitischen sprüchen an der marienschule anschließen. ich war von beginn bis zum fegen des platzes anwesend. ich habe keine sprüche gehört, sonst wäre ich eingeschritten.
        aber mal abgesehen von meiner subjektiven wahrnehmung: es ist (nicht nur) journalistisch in hohem grade unseriös eine behauptung aufzustellen und sie selbst auf nachfrage nicht zu belegen.
        ich fühle mich jedenfalls durch deinen bericht verunglimpft.
        jürgen repschläger

        • Keine Sprüche? Kein Rapper skandierend auf der Bühne mit Palituch und die Zuhörer stimmten mit ein? Dann war ich wohl woanders und nicht in Bonn an der Marienschule.

          • Werden Sie Ihre Vorwürfe nun noch substantiieren? Oder geht es nur darum haltlose Gerüchte über die Linke zu verbreiten?

          • Ich lasse einfach mal Benjamin Netanyahu antworten:

            Benjamin Netanyahu was asked about Israel’s occupation of Arab lands.

            His response was “It’s our land”. The reporter was stunned- read below.

            “Crash Course on the Arab Israel Conflict” as compiled by a Christian
            University. It makes sense and it is not slanted.

            Nationhood and Jerusalem. Israel became a nation in 1312 BCE, two
            thousand years before the rise of Islam.

            2. Arab refugees in Israel began identifying themselves as part of a
            Palestinian people in 1967, two decades after the establishment of
            the modern State of Israel .

            3. Since the Jewish conquest in 1272 BCE, the Jews have had dominion
            over the land for one thousand years with a continuous presence in the
            land for the past 3000 years.

            4. The only Arab dominion since the conquest in 635 CE lasted no more
            than 22 years.

            5. For over 3,300 years, Jerusalem has been the Jewish capital. Jerusalem
            has never been the capital of any Arab or Muslim entity. Even when the
            Jordanians occupied Jerusalem, they never sought to make it their capital,
            and Arab leaders did not come to visit.

            6. Jerusalem is mentioned over 700 times in Tanach, the Jewish Holy
            Scriptures. Jerusalem is not mentioned once in the Koran.

            7. King David founded the city of Jerusalem. Mohammed never came to
            Jerusalem.

            8. Jews pray facing Jerusalem. Muslims pray with their backs toward
            Jerusalem.

            9. Arab and Jewish Refugees: in1948 the Arab refugees were encouraged to
            leave Israel by Arab leaders promising to purge the land of Jews. 68% left
            without ever seeing an Israeli soldier. ( I personally question whether this
            statement is completely true.)

            10. The Jewish refugees were forced to flee from Arab lands due to Arab
            brutality, persecution and pogroms.

            11. The number of Arab refugees who left Israel in 1948 is estimated to be around
            630,000. The number of Jewish refugees from Arab lands is the same.

            12. Arab refugees were INTENTIONALLY not absorbed or integrated into Arab
            lands despite the vast Arab territory. Out of the 100,000,000 refugees since
            WW II, theirs is the only refugee group in the world that has never been
            absorbed or integrated into their own people’s lands. Jewish refugees were
            completely absorbed into Israel, a country no larger then the state of New
            Jersey.

            13. The Arab-Israeli Conflict: the Arabs are represented by eight separate
            nations, not including the Palestinians. There is only one Jewish nation.
            The Arab nations initiated all five wars and lost. Israel defended itself
            each time and won.

            14. The PLO`s charter still calls for the destruction of the State of Israel.
            Israel has given the Palestinians most of the west bank land, autonomy under
            the Palestinian Authority, and has supplied them.

            15. Under Jordanian rule, Jewish holy sites were desecrated and the Jews were
            denied access to places of worship. Under Israeli rule, all Muslim and
            Christian sites have been preserved and made accessible to people of
            all faiths.

            16. The UN Record on Israel and the Arabs: of the 175 Security Council
            resolutions passed before 1990, 97 were directed against Israel.

            17. Of the 690 General Assembly resolutions voted on before 1990, 429 were
            directed against Israel.

            18. The UN was silent while 58 Jerusalem Synagogues were destroyed by
            the Jordanians.

            19. The UN was silent while the Jordanians systematically desecrated the ancient
            Jewish cemetery on the Mount of Olives.

            20. The UN was silent while the Jordanians enforced an apartheid-like policy of
            preventing Jews from visiting the Temple Mount and the Western Wall.

  • @Torsten: Aha. Welche denn? Zu einem journalistischen Text – den Du ja hier reklamierst, ansonsten würdest Du nicht auf den Paragrafen zum Urheberrecht herumreiten – würde wohl auch ein bisschen mehr Info gehören. Also: Welche antiisraelischen, gar antisemitischen Sprüche wurden skandiert?
    Ansonsten kann ich nur sagen: Die kritisierten Fotos raus aus dem Netz. Ich finde es absolut daneben, dass entgegen der Wünsche von Betroffenen die Fotos unverpixelt dringelassen werden.

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